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Arthurshields Tyra
*21. Mai 2007
Trainingstagebuch
24.03.2011
5 Nordpflanzen machten sich am 11.03. auf den Weg in die Schweiz, um dort mit ihnen im Schnee zu trainieren. Wir hatten nur vage Vorstellungen, was uns dort erwartete.

Nachdem wir unser "leichtes Gepäck" und unsere Hunde endlich mit der Gondel oben hatten, konnten wir es kaum erwarten, unsere Zimmer zu beziehen. Ganz unten im Keller ein Zimmer mit 20 Betten, welches schon von etlichen Franzosen bezogen war. Na, was soll's?!? Das ganze Gepäcke wieder hoch zu unserem Kurleiter Hannes ins Zimmer und wir zu den Franzosen. Die Hunde hatten noch schlechtere Karten. Sie wurden ausquartiert in das alte ungeheizte Hotel, wo diverse Boxen bereit standen. Uff, das ging ja gut los!!

Tag 2 dann Entspannung. Wir zogen um in ein 6-Bett-Zimmer und die Hunde durften mit. Jetzt ging es auch mit dem Arbeiten los. In dichtem Schneetreiben sollten wir nun die erste Höhle graben. Ein Meisterwerk, vielleicht ein bisschen klein, aber selbst gemacht. Die Hunde fanden sie klasse und ins kleinste Haus passt man zu zweit.

Abends dann die totale Erschöpfung. Die Luft oben soooo dünn oder war nicht genug da?? Wie war der Kurs ausgeschrieben? "Motivation im Schnee". Wir waren total "unterhopft" – also erst einmal ein Bier. Dann die gute Nachricht von Hannes: Ihr braucht nicht mehr graben, es sind 11 Höhlen vorhanden. Jetzt machte es richtig Spaß. Nachdem Tyra begriffen hatte, daß man den Schnee weggraben muss, um in die Höhle zu kommen, konnte sie nichts mehr aufhalten. Von Tag zu Tag wurden die Hunde sicherer. Jetzt kam kein hilfesuchender Blick mehr zurück. Suchen, das Versteck finden, graben und hinein. Auch das Umgehen mit dem Lawinenpiepser haben wir mit praktischen Übungen erlernt.

Viel zu schnell war die Woche vorbei und wir mussten wieder heimwärts. Gespannt sind wir nun, wie die Hunde die Grabearbeit im Schnee in den Trümmern umsetzen.
Mehr dazu – bald.

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09./10.05.2009
Tyra und ich haben am Wochenende die Flächenprüfung für Rettungshunde bestanden. Wochenlang haben wir uns in der Staffel auf dieses Wochenende vorbereitet. An Tyra's Baustellen habe ich intensiv gearbeitet und freute mich nun auf die Prüfung.

Am Montag dann ist Tyra natürlich läufig geworden, daß hieß am Prüfungstag natürlich warten, warten, warten, um dann als Letzter antreten du dürfen. Als erstes den Verweistest, gleich danach die Unterordnung. Puh, alles lief gut. Jetzt nur noch die Suche, aber erst hieß es natürlich wieder WARTEN!!!! Mittlerweile war meine Maus, "geschwächt" durch die Läufigkeit und das lange Warten doch schon recht müde.

Endlich dann wurden wir aufgerufen. Während die Prüfer mich in die Lage einwiesen und ich dann den Wind prüfte, ließ Tyra mich keine Sekunde aus den Augen. Sie wusste, was jetzt kommt und freute sich darauf.

Nach nicht einmal 1 Minute hatte sie das erste Opfer und zeigte es durch lautes Bellen an. Auch das 2. Opfer war relativ schnell gefunden. Es lag in der oberen rechten Ecke unseres Suchengebietes in einer tiefen Mulde. Prüfung bestanden! Warum bin ich eigentlich immer so aufgeregt?

Unsere Bewertung:

Fachfragen: 1
Verweistest: 2
Unterordnung: 1
Sucharbeit: 2

Du Gute! Du Feine!

31.03.2009
Tyra entwickelt sich prächtig. Sie sucht schon recht große Gebiete ab und auch ihre Anzeige ist sehr gut geworden. Sie bellt ausdauernd und laut.

Im Mai werden wir die erste Fächenprüfung in Angriff nehmen. Wenn wir bis dahin auch noch die Möglichkeit haben, in Trümmern zu trainieren, und sie sich darin auch so gut und sicher zeigt, werden wir uns auch für diese Prüfung melden.

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23.09.2008
Training mit der Hubschrauberstaffel der Polizei Hamburg. Die Rettungshundestaffel des DRK Hamburg ist eine von drei DRK-Staffeln, die über eine Zulassung für Auslandseinsätze verfügt. Wenn also ein betroffenes Land nach einem Erdbeben Suchhunde anfordert, sind wir innerhalb weniger Stunden abflugbereit. Gerade nach Erdbeben kann es passieren, dass die Einsatzorte nur über den Luftweg zu erreichen sind. Daher nutzen wir jedes Jahr die Gelegenheit, zusammen mit der Polizeihubschrauberstaffel zu trainieren. Für Tyra war das diesjährige Training Premiere.

Zwei Dinge gilt es heute zu lernen: Die Gewöhnung an den dicht vor uns startenden, landenden und tief über uns hinweg fliegenden Helikopter und den Transport von uns beiden unter dem Hubschrauber.

Beides konnte Tyra heute hervorragend gemacht, sie blieb sogar schon im Platz unter den laufenden Rotorblättern liegen. Auch beim Fliegen war sie völlig entspannt. Ihren Kuchen hatte sie sich abends dann auch redlich verdient und ist danach auch in tiefen Schlummer gefallen.

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09/2008
Seit kurzem habe ich mit Tyra den Agility Sport für uns entdeckt. Hier kann sie rennen und springen und buchstäblich "die S.rauslassen". Es ist eine reine Freude, zu sehen, wie schnell sie lernt, was ich von ihr möchte und es auch sofort umsetzt. Nur ich komme mit dem Tempo oft nicht mit und so passiert es schon mal, dass ich eine Hürde nicht sehe und dann auch prompt darüber falle. Na ja, auch ich übe noch.

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06/2008
Ich habe mit Tyra ein Seminar zum Thema "Opferverhalten" und Taktik besucht. Leiter war der in Schottland lebende Tom Middlemas. Wir haben eine Menge über Witterung gelernt. Wann kann der Hund die menschliche Witterung aufnehmen und wie kann ich ihm dabei helfen, möglichst früh in den Witterungskegel zu kommen.
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