5 Nordpflanzen machten sich am 11.03. auf den Weg in die Schweiz, um dort mit ihnen im Schnee zu trainieren. Wir hatten nur vage Vorstellungen, was uns dort erwartete.
Nachdem wir unser "leichtes Gepäck" und unsere Hunde endlich mit der Gondel oben hatten, konnten wir es kaum erwarten, unsere Zimmer zu beziehen.
Ganz unten im Keller ein Zimmer mit 20 Betten, welches schon von etlichen Franzosen bezogen war. Na, was soll's?!? Das ganze Gepäcke wieder hoch zu unserem Kurleiter Hannes ins Zimmer und wir zu den Franzosen. Die Hunde hatten noch schlechtere Karten. Sie wurden ausquartiert in das alte ungeheizte Hotel, wo diverse Boxen bereit standen.
Uff, das ging ja gut los!!
Tag 2 dann Entspannung. Wir zogen um in ein 6-Bett-Zimmer und die Hunde durften mit.
Jetzt ging es auch mit dem Arbeiten los. In dichtem Schneetreiben sollten wir nun die erste Höhle graben.
Ein Meisterwerk, vielleicht ein bisschen klein, aber selbst gemacht.
Die Hunde fanden sie klasse und ins kleinste Haus passt man zu zweit.
Abends dann die totale Erschöpfung. Die Luft oben soooo dünn oder war nicht genug da?? Wie war der Kurs ausgeschrieben? "Motivation im Schnee". Wir waren total "unterhopft" – also erst einmal ein Bier.
Dann die gute Nachricht von Hannes: Ihr braucht nicht mehr graben, es sind 11 Höhlen vorhanden. Jetzt machte es richtig Spaß. Nachdem Tyra begriffen hatte, daß man den Schnee weggraben muss, um in die Höhle zu kommen, konnte sie nichts mehr aufhalten.
Von Tag zu Tag wurden die Hunde sicherer. Jetzt kam kein hilfesuchender Blick mehr zurück.
Suchen, das Versteck finden, graben und hinein.
Auch das Umgehen mit dem Lawinenpiepser haben wir mit praktischen Übungen erlernt.
Viel zu schnell war die Woche vorbei und wir mussten wieder heimwärts.
Gespannt sind wir nun, wie die Hunde die Grabearbeit im Schnee in den Trümmern umsetzen.
Mehr dazu – bald.
Bildergallerie ansehen